Warum ich den Herbst vielleicht doch mag (Und meinen Weg zum Stall sowieso.).

Guten Morgen!

Ich sitze hier gerade, trinke meinen morgentlichen Smoothie und dachte ich schreibe ein bisschen. Na ja, eigentlich wollte ich euch nur ein paar Fotos zeigen, die ich gestern auf dem Weg zum Stall gemacht habe. Ich gehe eigentlich immer zu Fuß zum Stall, zuerst die Straße entlang, grüße Leute, die mir vom Auto aus zuwinken, obwohl ich sie nicht einmal erkenne und tanze zu „I wanna dance with somebody“. Und ich mache Fotos. So wie diese hier.

All diese Fotos sind unbearbeitet.
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Das ist nur ein kleiner Auszug meines wunderschönes Weges zum Stall. Vielleicht versteht man jetzt warum das auch meine Lieblingsstrecke zum Joggen ist. Oder eben um zum Stall zu wandern. :)

Einen schönen, herbstlichen Tag euch!

Nessie

 

 

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Shoppen.

Am Samstag war ich mit einer Freundin in einem Einkaufscenter in der nächsten Stadt shoppen (Ich wohne zwar auch in einem Ort, der offiziell das Städterecht besitzt, aber… Gut, ich will nicht schon wieder lästern.).
Wir waren auch in einer Filiale einer bekannten Modekette.
Seit ich ein paar Kilo abgenommen habe, habe ich wirklich wieder Spaß am Shoppen und auch am besagten Samstag war das der Fall. Dennoch möchte ich euch ein wenig über diesen Tag erzählen.
Es war ziemlich voll in dem Einkaufscenter – Klar, es war Samstag und dazu kam, dass der gesamte Schuppen gerade renoviert wurde – und als wir schließlich, im dritten Parkdeck einen Parkplatz fanden, konnte unsere Shoppingtour starten. Kaufen wollte bzw. konnte ich mir ohnehin nichts, da ich direkt von der Arbeit kam und dort nicht viel Geld mit hin genommen hatte. Und ich mag mir einfach kein Geld pumpen, auch wenn meine Freundin mir angeboten hatte mir Geld zu leihen.
Ich war an diesem Tag also nur Begleitung und Beraterin. Außerdem bringt so eine Shoppingtour zu zweit einfach mehr Spaß. Frauen machen ja bekanntlich alles zusammen. Sogar auf’s Klo gehen (Auch wenn ich das hasse. Na ja, vielleicht falle ich einfach aus dem Muster.).
Wir betraten also, nachdem wir uns orientiert hatten (Das ist tatsächlich so ein Klischee-Frauenproblem, das ich habe. Orientierungssinn ist mir ein Fremdwort. Setzt mich aus und ich finde nie wieder zurück.) dieses Modegeschäft und was mich da erwartete hatte ich so auch noch nicht erlebt. Es war quasi, ja, ich muss es so sagen, wie eine Schlacht. Falls ihr Mario Barth kennt, dann kann man es mit seiner beschriebenen Nussloch-Szenerie beschreiben. Vielleicht bin ich auch einfach alt oder vom‘ anderen Stern aber was da vor sich ging war wirklich filmreif.
Erwachsene Frauen, größtenteils sogar älter als ich liefen mit Stapeln voll Kleidung durch die Gänge, umrundeten die Ständer als wären sie auf der Flucht wie die Mutter und ihr Sohn in dem Labyrinth in der Verfilmung von Stephan King’s Shining, um sich die besten Sachen zu ergattern. Dann stürmten sie zur Umkleide vor der eine Warteschlange so lang wie vor einem Konzert war. Diejenigen die keine Lust hatten sich in diese Schlange zu stellen suchten sich einfach einen Spiegel im Laden, zogen sich soweit aus, dass man denken könnte, man wäre im Freibad und probierten die Blusen und Shirts einfach direkt vor der Stange an. Auch ’ne Möglichkeit.
Das Beste aber waren die Männer dazwischen. Bereits mit Tüten beladen (Denkt dran, wir befanden uns in einem Einkaufscenter, sprich ein Gebäude mit mehreren Geschäften.) standen sie in der Ecke und verfluchten innerlich dieses Geschäft dafür, dass es nicht einmal Sitzmöglichkeiten gab.
Das ist so etwas, was ich niemals verstehen werde. Warum gibt es in Klamottenläden nie Stühle oder Bänke? Warum?
Jedenfalls sahen wir uns ein bisschen um, meine Freundin probierte zwei, drei Teile an (Hochachtung an sie, dass sie sich in diese Schlange gestellt hat.) und dann waren wir wieder draußen.

Ich hätte nie gedacht, dass es wirklich Frauen gibt die dieses Klischee so sehr erfühlen. Und ich hätte nie gedacht, dass man in einem Einkaufsladen für eine halbe Stunde so gut unterhalten werden kann.

#fewjarstelltaus: Polemonium – Autofahrten, Aquarelle und Community

Hallo Leute!
Ich sitze gerade im Auto, auf der Rückfahrt aus dem wundervollen Berlin. Es regnet und irgendwie bin ich grad ein wenig nachdenklich. Perfekte Voraussetzungen um zu schreiben.
Ich war heute (eigentlich ja gestern, weil es schon nach null Uhr ist) endlich mal wieder hier. In Berlin. Warum? Weil ich #fewjarstellt aus besucht habe. Aber am besten ich fange mal von ganz vorne an.
Felix und Jako von von Fewjar haben gemeinsam mit den CuBirds ein Musikvideo zu ihrem Song „Polemonium“ gebastelt. Die wundervollen Bilder, die es in dem Video zu bewundern gibt sind handgemalte, später durch Flo vom Kanal CuBird animierte Aquarellbilder- und Zeichnungen. Schaut euch dieses künstlerische Meisterwerk von Video unbedingt an, wenn ihr es noch nicht getan habt.

Es verdient wirklich gesehen zu werden. Und wenn ihr schonmal auf dem Kanal seid, gebt euch am besten auch gleich die Making Of Teile und auch den Directors Talk an. Gerade den Directors Talk dürft ihr auf keinen Fall auslassen.
Aber gut, was hat das jetzt mit Berlin zu tun? Ihr könnt es euch vielleicht denken. Die beiden Fewjars haben die wundervollen (ja, ich weiß ich wiederhole mich, aber mir gehen langsam die Adjektive aus um die Aquarelle angemessen zu beschreiben) Bilder ausgestellt und uns somit eingeladen einen Blick darauf zu werfen und noch ein wenig mehr in die Welt und in den Entstehungsprozess dieses Musikvideos einzutauchen. Und als begeisterte Fewjar Zuschauerin und Hörerin stand für mich natürlich gleich fest, dass ich dort unbedingt vorbei schauen muss.
Gegen 15 Uhr kamen wir am BiNuu in Berlin an. Nachdem wir etwa eine halbe Stunde anstanden durften wir schließlich rein. Nachdem ich meinen Mantel an der Garderobe abgegeben hatte und einen Ü18 Stempel auf die Hand bekommen hatte, gings weiter in den nächsten Raum, in dem mein Blick sofort auf ein ganz besonderes Ausstellungsstück fiel. Das Storyboard von Polemonium.
Ich weiß nicht recht wieso, aber aus irgendeinem Grund war dieses Bild, oder besser gesagt diese Anreihung von durchgestrichenen kleinen Skizzen, DAS Ausstellungsstück für mich. Es verdeutlicht einem den ganzen Prozess dieses aufwendigen Musikvideos total gut und man bekommt eine Ahnung davon wie viel Arbeit in dem Ganzen steckt. Doch auch ein Stockwerk höher gab es einiges an Bildern zu bewundern. Eines der Bilder hätte ich am liebsten abgehängt und mitgenommen, so schön fand ich es. Was ich auch sehr interessant fand war die Tatsache dass ich im Rahmen der Ausstellung teilweise ganz andere Bilder schön fand, als bei Anschauen des Videos. So ein einzelnes Bild, ohne Musik im Hintergrund, einfach nur als Bild für sich alleine stehend betrachtet wirkt völlig anders als ein Bild in einem großen Video. Ich hab einige Bilder ganz neu interpretiert und mit einem Mal ganz andere Dinge feststellt, die mir vorher vielleicht nicht einmal aufgefallen waren. Das war unglaublich interessant.
Nun würd ich gerne noch ein paar Dinge zu der Veranstaltung an sich sagen. Es war ja nicht nur eine Ausstellung, es war viel mehr auch ein riesiges Communitytreffen.
Ich habe unglaublich viele Menschen getroffen, die ich seit langer Zeit nicht mehr gesehen hatte, Menschen, die ich zwar durch das Schreiben auf Twitter kannte, aber denen ich noch nie begegnet war und auch Menschen, die ich schon kannte, die einem aber dennoch bei jeder Begegnung immer wieder einen Grund zum Lächeln geben. Und das war für mich das, was diese Ausstellung zu dem machte, was sie für mich war. Es war wie eine große Party. Eine Wiedersehensparty mit der Community. Menschen, die sich vielleicht noch nie gesehen hatten sich aber für eine Sache, dieses Video und die kreative Arbeit daran begeistern können kamen zusammen um eben genau dieses Video zu feiern. Und das war unglaublich toll. Ich sitze gerade hier, immer noch im Auto, starre nach draußen und versuche irgendwie Worte dafür zu finden. Worte dafür zu finden, damit ihr versteht was ich meine. Und wahrscheinlich könnte ich noch Stunden durch die Nacht fahren und ich würde am Ende auch nicht weiter sein. Und deshalb möchte nur eins sagen: Bitte, bitte liebe Community, lasst uns solche Momente nicht verlieren. Lasst uns genau diese Menschen sein, die sich im Kreis auf den Bühnenboden setzten, sich um einen Menschen mit Gitarre sammeln und zusammen singen, ohne darüber nachzudenken ob die eigene Stimme vielleicht scheiße klingt. Zusammen klingt es schön. Wir haben es ja auf der Ausstellung erlebt. Lasst uns diese Community bleiben, denn genau solche Momente machen solche Veranstaltungen aus.
Das einzige was mir heute (gestern, sorry) wirklich schwer fiel war, dass ich mich mal wieder von einem meiner Bilder getrennt habe. Und zwar von dem „Disney Marti“. Ich habe wirklich unglaublich viel Liebe in dieses Bild gesteckt, als ich es damals gezeichnet habe und es hängen wirklich ein paar Erinnerungen an dem Bild. Aber es war einfach an der Zeit, dem lieben Marti einmal danke zu sagen. Keiner schafft es mich so zuverlässig zum Lachen zu bringen wie er. Und das verdient einfach ein Dankeschön. Ein großes Dankeschön. Ich bin froh, dass ich das gestern endlich tun konnte.
Genauso sehr habe ich mich gefreut, als ich erfahren hab, dass es meinem Cepheus Fanart gut geht :D Es ist so schön und es macht mich einfach so glücklich zu hören, wenn meine kleinen Arbeiten gefallen.
Aber gut, zurück zur Ausstellung. Um 22 Uhr hat der Andre Moghimi dann angefangen aufzulegen. Wir wussten zwar gegen 23 Uhr los, aber ein wenig von seinem Set konnte ich doch mitbekommen. Es war auf jeden Fall sehr, sehr nice, denn Andre bekommt es hin Sounds nicht gewöhnlich klingen zu lassen sondern sein eigenes Ding daraus zu machen. Auch die Songs von Fewjar, die er eingebaut hatte, haben sich total gut in das Set eingefügt. Ein absolut gelungener Abschluss für diesen Tag.

Ihr glaubt gar nicht, wie scher es mir fiel meine Sachen an der Garderobe abzuholen und das BiNuu wieder zu verlassen und mich auf den Weg nach Hause zu machen.

Ja, und nun sitze ich hier, seh nach draußen, in den Regen und alles erscheint mir wieder so merkwürdig unwirklich. Kennt ihr dieses Gefühl? Ich hab das jedes Mal, wenn ich so etwas erlebe wie heute. Ich versteh meistens gar nicht richtig was gerade passiert und brauch eine Weile bis so ein Ereignis wirklich vollständig in meinem Kopf angekommen ist.
Na ja, gut, das ist ein anderes Thema. Ich bin hundemüde, fahr jetzt nach Hause un…gääähhn…und…geh dann…dannn….zzzzzz

Zum Abschluss gibt es für euch noch ein paar Fotos, die ich mit meinem Handy gemacht habe (Deshalb die bescheidene Qualität).

Polemonium1 Polemonium2 Polemonium3  Polemonium4

Über Hamburg, Deponia-Selfmade-Cosplays und Spielemenschen.

*Achtung Riesen-Text*

Ich glaube inzwischen weiß ich, warum ich Hamburg so sehr mag. Vielleicht liegt es einfach daran, dass ich nur gute Erinnerungen an Hamburg habe, was man von meiner Heimatstadt eher nicht immer so behaupten kann *hust*. Nun, jedenfalls hatte ich letzten Freitag wieder mal die Möglichkeit nach Hamburg zu fahren und eine dieser tollen Erinnerungen für mich zu gewinnen. Und zwar durch einem ganz bestimmten Grund. Vor einigen Tagen, Wochen, whatever haben die großartigen Menschen von Daedalic einen Aufruf gestartet, Fotos von einem selbst in Deponia typischen Klamotten einzuschicken (unkomplizierter ausgedrückt: von einem Deponia-Cosplay). Ich muss ehrlich sagen, dass ich zuerst gar nicht mitmachen wollte, also eigentlich wollte ich schon, es war nur leider alles etwas kurzfristig und ich besaß kein Deponia-Cosplay, geschweige den etwas was man auch nur annähernd als Deponia-Outfit durchgehen lassen kann. Tja, wie es dann immer so ist bei mir saß ich dann doch noch am selben Abend am Schreibtisch und hab einen kleinen Entwurf gezeichnet und überleg wie ich so einfach und schnell wie möglich so etwas wie ein Cosplay zusammenstellen kann. Eigentlich war es dann doch relativ simpel: Schnürstiefel, zwei verschiedenfarbige Stulpen, eine braune Strumpfhose, einen alten, schwarzen Rock auf den ich ein paar Flicken hab nähen lassen, eine dunkelgrüne Bluse, eine Sicherheits-Autobahn-Schutzweste (oder wie man das auch immer nennt), eine Ledertasche und baaaam fertig war das Cosplay. :D Mein passendes Armband dazu (sonst sehen die Arme immer so leer aus) hab ich aus Gaffer zusammengeklebt. Für den Kopf hatte ich dann noch so etwas wie eine Steampunk-Schweiserbrille aus Küchenrolle, Alufolie und gelber Pappe gebastelt.

Ich musste mich schon beim Fotografieren totlachen und na ja… das wurd auch am Freitag nicht besser. Denn ja, ich war dann tatsächlich eine der Auserwählten für das Projekt.
Ich habe eine ganz schreckliche Macke, ich muss extrem Lachen wenn ich nervös bin. Es muss nicht mal lustig sein. Ich muss einfach lachen. Es gibt da noch so eine schöne Geschichte aus der Schulzeit und dem Englischunterricht. Ja ja, am Ende hat sich sogar mein Lehrer nicht mehr eingekriegt. Aber gut, das ist ein anderes Thema. :D
Jedenfalls haben wir uns dann am Freitag aufgemacht in Richtung schönste Stadt  der Welt. Wir sind mal wieder vieeeeeeeeeeeel zu spät losgefahren und wenn dann noch Regen, Feierabendverkehr und der daraus resultierende Stau dazu kommt- Das ist nicht schön, Freunde, oh nein. Ich war also genau 2 Minuten eher da. Na ja, immerhin nicht zu spät. Wir haben unseren Treffpunkt, die Olivia Jones Bar sogar erstaunlich gut gefunden. Das aber auch nur, weil ich in der Großen Freiheit 35, genau gegenüber, schon des öfteren für das ein oder andere Konzert war (und hoffentlich noch öfter kommen werde).
Tja, jedenfalls war ich dann also da und erstmal ein bisschen überfordert mit der Situation, wie immer halt. Aber was soll ich sagen, es war mal wieder genauso wie ich es erwartet hatte: Cosplayer, Computerspielemenschen und alles was so dazu gehört zählen einfach zu den liebsten und… ach keine Ahnung, mir fehlt ein passendes Wort…. Menschen, die es so gibt. Das war auf dem Gamescom-Zeltplatz, auf der Gamescom selbst, auf den Communitytreffen, Rumpels Lesung und auch am Freitag so. Ich weiß nicht woran das liegt. Es ist einfach so.
Jedenfalls wurde uns dann, nachdem auch die letzten angekommen waren, der Ablauf erklärt. Im Prinzip hatten wir, die Deponia-Bewohner nichts weiter zu tun als in der Bar verteilt zu stehen oder zu sitzen und Atmosphäre zu schaffen. Ja, Leute, das ist einfacher gesagt als getan, denn ab einem gewissen Zeitpunkt tritt ein kleines Problem auf. Rede mal ne halbe Stunde/Stunde ununterbrochen über irgendeinen Quatsch. Vor allem dann wenn du in einer vollen Bar bist, deine Gesprächspartner nicht verstehst und nicht schreien darfst weil das… na ja, auf der Aufnahme halt nicht so gut kommt. :D Außerdem muss man sich zwingen nicht die ganze Zeit umherzuschauen um zu gucken was sonst so passiert.
Nee Quatsch, das war echt easy und die beiden, mit denen ich mich unterhalten hab waren echt super nett. Unsere Gesprächsthemen reichten von Poledance über Bodypainting bis hin zu Germanys Next Topmodel. Erst später fiel uns dann auf, dass wir witzigerweise nicht ein einziges Wort über Deponia verloren hatten. Wir haben halt auch noch ein Reallife, nä. :D
Bevor ich weiter erzähl nochmal zu den Cosplays der anderen. Einige sahen echt genial aus. Wir hatten einen Bozo, der wirklich so aussah als wäre er aus dem Spiel gesprungen um mal in Hamburg vorbeizuschauen, eine Goal mit einem Hammer-Kostüm und zwei Tonis bei denen nicht mal die rote Haarfarbe fehlte. Und auch die anderen. Einfach genial was man mit ein bisschen Kreativität so auf die Beine stellen kann.
Nachdem dann alles im Kasten war, hab ich mich erstmal umgezogen. Ich war wahnsinnig froh die Schutzweste und vor allem dieses Gaffer-Armband (dass irgendwie eine Art Gewächshauseffekt zu haben scheint, zumindest wenn man es um den Arm trägt) abzuhaben. Wir haben uns zu viert oder so auf die kleine Toilette gequetscht, weil es den anderen anscheinend durchaus ähnlich ging. :D

Wir waren dann anschließend noch was trinken und haben versucht so wichtige Fragen zu klären wie warum Rufus eine Gabel im Skelett hat, wenn er einen Elektroschock bekommt. So richtig beantworten konnte das aber am Ende irgendwie keiner :D Um 23 Uhr hab ich mich dann auf den Weg Richtung S-Bahn gemacht. Es ist zum Wochenende hin immer ein wenig schwierig mit den Zügen Richtung Heimat und ich wollt halt auch nicht bis zum nächsten Zug um 6 Uhr morgens am Bahnhof hängen. Es war nachts schon ein bisschen kühl und na ja… is ja auch langweilig irgendwie.

Hier ist mal ein kleiner Link zu dem fertigen Video:

So Leute, ja das war´s dann auch mit mein Bericht aus Deponia :D Ich hab mir vorgenommen jetzt wieder ein wenig öfter zu schreiben. Ja, ich weiß das schreib ich fast jedesmal aber ich hab diesmal tatsächlich einige Ideen für Blogtexte. Die stehen hier schon schön auf meinem Zettel und warten darauf an die Reihe zu kommen. Ich hab in der Zwischenzeit auch mal wieder ein bisschen gezeichnet. Digital. Mit viel Licht, Schatten, Schwarz und Weiß. Eigentlich war es mehr Rumspielen als wirklich Zeichnen, dafür aber mit einem durchaus passablen Ergebnis. Außerdem schreibe ich grad mal wieder ein bisschen an einer Geschichte. Es wird wahrscheinlich auf ein kleines, vielleicht 160 Seiten starkes Büchlein hinauslaufen. Mal schauen. Ich will nicht zu viel versprechen. Und momentan hab ich auch mehr Lust die Bilder dafür zu illustrieren als an der Geschichte zu schreiben. Und- fast hätte ich es vergessen- zeichne ich nebenbei auch noch an einem weiteren YouTuber. Das Bild steht hier schon rechts neben mir auf meinem Notenständer und lächelt mich an.
Eigentlich ist also alles wie immer. Eine Millionen Ideen auf einmal. Aber jemand (mysteriöses wuhuuuuu :D) meinte gerade erst zu mir, dass man in kleinen Schritten arbeiten soll um zu einem Ergebnis zu kommen.
Damit schließt sich der Kreis zu meinem Deponia-Tag auch wieder.

Bis zum nächsten Blogtext :)

Nessie

P.S. Ich denke, dass ich auch auf der diesjährigen Gamescom im Deponia-Look über die Messe wandern werde. Mal schauen. Das Kostüm liegt jedenfalls gut verstaut in meinem Schrank :)

Hamburch :D

Huhu… oder Moin!
Mein Bruder grüßt jeden mit Moin. Einmal war er in Österreich und hat dort extra jeden mit Moin gegrüßt, weil er es unglaublich witzig findet, wenn die Leute erkennen, dass er aus Norddeutschland kommt. Ich weiß nicht recht, was daran so lustig ist, aber naja… Anderes Thema: Ich war heute in Hamburg. Es ist ziemlich easy von uns aus nach Hamburg zu kommen. Sollte, alles mit meiner Schule und so klappen wie ich mir das vorstelle, muss ich jeden Tag nach Hamburg gurken. Eigentlich ziemlich cool, denn ich mag die Stadt. Schön übersichtlich und das U- bzw S-Bahn-System ist viel besser als zum Beispiel in Köln (Nix gegen Köln, die Stadt liebe ich auch, aber sorry, die U-Bahn geht mal gar nicht :D).
Zum einen war ich in Hamburg weil ich eh in die Richtung musste und zum anderen um mein Bild abzugeben.
Alter Leute, war ich nervös :D Ich bin ungefähr tausend Tode gestorben als ich da geklingelt hab. Ich mach mich ja sowieso immer verrückt, wenn ich irgendwas Wichtiges klären will, aber heute war echt schlimm. Da hat mir auch der seriöse mit Zensurgnomen bemalte Umschlag nicht viel geholfen, den ich festgekrallt habe, als sei er meine einzige Stütze im Leben, nicht viel geholfen.
Mir fällt es echt immer wahnsinnig schwer mich von meinen Bilder zu trennen. Ich hab echt voll ein das Problem damit. Es ist ein bisschen besser geworden, seit ich auch Aufträge zeichne, aber selbst bei denen muss ich jedes Mal ein wenig kämpfen. Inzwischen geh ich bei Aufträgen die Sache auch anders an. Ich versuch das Zeichnen so neutral wie möglich zu sehen. Wie ein Job. Aber das Bild von Rufus und Poki war eben kein Auftrag und ja… Aber jetzt freu ich mich total, dass es bei Daedalic hängen darf. Das ist schon irgendwie eine kleine Ehre für mich. :)

Auf dem Rückweg hab ich natürlich um genau 2 Minuten meinen Zug verpasst und bin dann noch in einen Buchladen, um die Zeit totzuschlagen. Und guckt mal was da saß. :D Ich hab „Die Sendung mit der Maus“ früher echt geliebt und mein Lieblingsstofftier war ebenfalls diese Maus. Nur viel viel kleiner. :D Ich fand diese Riesen-Maus einfach so awesome, dass ich die kurz fotografieren musste :D

Hamburch :D

Liebe Grüße
Nessie :)

Fische, Feuerwerke und Musik.

Gestern und vorgestern war Karpfenfest bei uns. Ja, ihr habt ganz richtig gehört. Karpfenfest. In meiner Stadt feiert man keine Gebäude, wichtigen Menschen, Helden oder besondere Tage, nein wir feiern einen Fisch. Den Karpfen (Und ja Leute, die Viecher stinken. Ich musste in der Grundschule mal son Teil auseinander nehmen…Den Geruch hab ich bis heute nicht aus der Nase bekommen…). Und zwar richtig. Mit Musik, Spielbuden, Karussell und Mutzen (vielleicht kennt ihr die auch unter Schmalzkuchen, das Beste an dem ganzen Fest). Am Freitagabend gab es ein Feuerwerk. Ich liebe Feuerwerke. Früher als Kind hab ich sie gehasst. Wir sind an Silvester immer zu meiner Oma und meinem Opa gegangen um da zu knallen. Dafür mussten wir einmal durch die halbe Straße gehen. Das war für mich ein Grauen. Ich dachte immer ich tret auf so einen dämlichen Böller drauf und… Oh man, weiter mag ich nicht mal jetzt denken.
Aber ein Höhenfeuerwerk… Damit hab ich mich inzwischen angefreundet. Ich liebe es hoch zum Himmel zu gucken, eventuell noch zu einem sternenklaren Himmel und die ganzen buten Lichter der Raketen zu sehen. Dazu noch ein guter Song… Ja, ich nehm an Silvester tatsächlich immer mein IPhone mit raus und steck mir einen Kopfhörer ins Ohr. Dann mach ich ein passendes Lied an und… Verdammt man, ich glaube manchmal bin ich eine viel zu große Träumerin für diese Welt. Den auch diese Feuerwerks-Musik-Momente sind Momente, die es schaffen mich für kurze Zeit alles komplett vergessen zu lassen. Mich im hier und jetzt leben zu lassen und positiv in die Zukunft blicken zu können. Mit freudiger Erwartung auf alles was noch kommen mag. Die Frage ist dann nur, ob mich das wirklich zu einer Träumerin macht. Denn, wenn ich anfange, wenn es sich anfüllt als würde ich im hier und jetzt leben… Dann ist das doch kein Träumen, oder? Dann bin ich keine Träumerin, nein. Dann bin ich jemand, die für einen kurzen Moment einfach mal glücklich ist. Und das ist doch eigentlich gut, nicht wahr?

Alta, ich merk schon, es wird spät. Ich fang schon wieder an Müll zu reden. Warum texte ich euch damit überhaupt zu. Der nächste Post wird versprochen wieder eine Zeichnung. Auf Facebook haben die vielleicht schon einige von euch gesehen. Wer es ist… Eigentlich nicht so schwer zu erraten im Moment. Jedenfalls kein Karpfen :D

Liebe Grüße und gute Nacht!
Nessie

Ich bin zurück…Gamescom und natürlich LPT XXL

Hey!
Ich weiß, ich habe hier schon eeeeeeeeeewig nicht mehr gepostet, aber naja, das macht ja eigentlich nichts. Ich werd mal so tun, als hätte ich hier jede Wochen ein paar zweiseitige Beiträge abgeliefert und schreib einfach mal weiter. :)
Von Mittwoch bis Samstag war ich in Köln, denn die Gamescom stand an. Nach langem hin und her, wäre ich beinahe gar nicht erst gefahren, aber dann ergab sich noch spontan die Möglichkeit für mich zu campen und so hab ich meine Sachen gepackt und bin los von Hamburg nach Köln.
Durch meine Wildcard durfte ich schon am Mittwoch auf die Messe. Das war so angenehm. Einfach rein und los. Keine Schlangen. Kein Gedränge. Ich bin zunächt einmal ein wenig durch die Hallen geschlendert um mir einen Überblick zu verschaffen und plötzlich standen auch schon die Jungs von PietSmiet neben mir. Nach einem Foto mir Hardi bin ich dann am Titanfall-Stand auch schon über SgtRumpel gestolpert. er war super nett wie immer (hab ja schon mal gegen ihn zocken dürfen) und hat uns dann auch gleich Silbernitrat und Madeye vorgestellt.
Dann hab ich mich auf den Weg in die nächste Halle gemacht und siehe da: Eine Menschentraube am Playstation 4 Stand. Tja und wer war dafür verantwortlich? Gronkh und Sarazar natürlich. Wer auch sonst?
Erstaunlicherweise (fragt mich nicht wie ich das immer mache, es gelingt mir irgendwie immer wieder und ich wundere mich jedesmal darüber) stand ich zwei Sekunden später auch schon ganz vorne und nachdem die beiden noch ein wenig für den Livestream gedreht hatten, kamen sie zu uns. In der Zwichenzeit hatte ich mich ganz gut mit zwei weiteren LPT-Fans unterhalten (von der eine ein richtig cooles Evil-Chicken-T-Shirt anhatte), weil wir nicht verstehen konnte was Gronkh und Sarazar da oben redeten (Klar, Technik, Livestream, Mikro und so….). Jedenfalls stand Gronkh dann vor uns und war total nett. Ich hatte die ganze Gamescom eine Art Tagebuch mit, in dem ich alle unterschreiben lassen und selbst Notizen darüber, was ich wann gemacht habe, reinschreiben wollte. Gronkh, ja…. der hat natürlich das Buch genommen und alles was drin stand vorgelesen. Die Leute drum rum haben sich totgelacht, weil ich auch über meine etlichen Versuche die richtige U-Bahnverbindung in Köln zu finden, geschrieben hatte. Dann unterschrieb er, wir machten noch ein Foto und er erzählte mir, dass er Rumpel noch gar nicht gesehen hatte. Darauf meinte ich, dass ich ihn schon getroffen hatte und er keinen Stift zum unterschreiben hatte. Gronkh hatte dafür zwei :D
Kurze Zeit später traf ich dann noch Valle. Er malte mir ein paar Seifenblasen in mein Büchlein und wir machten ein Foto zusammen.
Donnerstag war dann relativ unspektakulär. Ich hatte schlauerweise kein Ticket vorbestellt und musste geschlagene 3 Stunden auf mein Ticket warten. Dafür traf ich auf der Messe dann Poki, der mir auch gleich spontan Harvey zeichnete. Außerdem reichte meine Zeit noch für einen kurzen Sims 4 Test. :)
Dann kam der Freitag. Der Tag der Tage. Und der wirklich beste Tag, denn ich seit langem oder in meinem ganzen Leben bisher hatte (Und damit sich nicht wieder irgendwelche Leute beschweren von wegen: Äh, du weißt gar nicht was es bedeutet zu sagen bester Tag und so Du hast noch nicht geheiratet und bla bla bla…. Ganz ehrlich? Ihr wart nicht da.  Und so eine Party habt ihr noch nicht erlebt.)  Um halb neun war ich vor dem Messegelände, um 10 Uhr drin und ab da stand ich an. Direkt vor der Treppe die in die heiligen Haalen von LPT XXL führten. Wieder waren um mich herum nur nette Leute und man kam schnell ins Gespräch übers Zeichnen, Let´s Plays und Gaming. Um 13 Uhr etwa (ich weiß es nicht mehr ganz genau, ich konnt beim rennen leider nicht auf die Uhr gucken :D) wurden wir dann ein Stockwerk höher gelassen und unsere Karten kontrolliert. Ohne Witz: Ich wär tatsächlich die erste von 4000, deren Ticket kontrolliert wurde. Dumm nur, dass wir einen Stunde zu früh rein gelassen wurden und alle wieder zurück gepfiffen wurden. Dann hieß es wieder Warten, diesmal bis 15 Uhr. Um 15 Uhr durften wir dann endlich zur Bühne. Ich war so glücklich, als meine Hände nach der Absperrung zur Bühne hin griffen und klar war, dass ich in der ersten Reihe stehen würde. Und was soll ich sagen? Die Show war der Hammer! Es gibt eigentlich gar keine Worte dafür. Es war unfassbar, einfach unglaublich. Ein Erlebnis, dass ich nie vergessen werde. Von der ersten Sekunde an, waren wir alle voll dabei. Es war eine gigantische Party und mittendrin Gronkh, Valle und Rumpel. Die Spiele waren klasse, die ganzen Aktionen, die Donots (die wirklich abgingen wie auf einem Festival) und natürlich #Elektrotitte :D.
Danach war ich völlig fertig. Meine Ohren dumpf und meine Stimme weg. Ich setzte mich erstmal auf den kühlen Hallenboden und atmete durch. Ich hatte den ganzen Tag kaum was gegessen und zwang mir erstmal ein paar Kekse rein um meinen Zuckerhaushalt wieder in Gang zu bekommen. Dann überlegte ich ob ich noch bleiben sollte um Gronkh nochmal zu treffen. Und da ich sowieso keine Lust hatte zu gehen, blieb ich und zeichnete etwas. Ich schaffte es meine Bilder zu überarbeiten und entschied zu bleiben um sie von den Dreien unterschreiben zu lassen (und aus einem anderen Grund… aber der ist… egal :D Menno, ich wollt den Gronkh doch nochmal umarmen :D).
Allerdings wollte ich den anderen, die noch überhaupt keine Chance hatten Sari und Co, zu treffen, ihre Chance nicht nehmen und wartete deshalb bis wirklich alle durch waren und nur noch 30 Leute oder so in der Halle standen. Erst dann ging ich hin. Rumpel erkannte dann auch tatsächlich an meiner Unterschrift  auf der Zeichnung, wer ich war. „Ach Nessie!“ :D Valle unterschrieb und dann war da noch Gronkh. Er wollte zuerst gar nicht auf der Zeichnung unterschreiben, machte es dann aber doch und umarmte mich dann :3.
Dieser ganze Tag war einfach so unglaublich – ich kann es immer noch gar nicht in Worte fassen, wie glücklich ich bin da gewesen zu sein.
Danke Gronkh, Valle und Rumpel und natürlich an das komplette LPT Team für diese vergessliche Zeit. Danke, dass ich eine von 4000 sein durfte. :)Bild