Umräumen.

Hallöchen!

Gestern kam mein Michael Buchinger Wein an (Bericht folgt). Der Postbote hat das Paket behandelt als wäre dadrin ein Fußball und keine Glasflasche, aber nun, der Wein hat es heil überstanden. Jetzt musste ich das gute Stück ja irgendwo unterbringen bis ich ihn trinke. In meinem Regal natürlich.

Ich liebe mein Regal. Eigentlich ist mir der Rest in meinem Stockwerk egal, Hauptsache dieses Regal ist aufgeräumt. Es ist voll von Büchern, CDs, DVDs, VHS-Kassetten (90er Kind) und all solcher Dinge. Ich musste also irgendwie Platz schaffen. Das ging erstaunlich schnell und kurz darauf war die Weinflasche untergebracht.

Nun, leider blieb es dabei nicht. Denn ich begann das gesamte Regal umzuräumen. Als erstes stellte ich die Bücher um, darauf folgten die CDs (Ein Album hat das nicht überlebt und flog unter mein Bett, mal schauen wann es das Tageslicht wieder erblicken wird), meine drei Modellpferde und nochmal der Wein.

Das Schlimme an diesen Ausbrüchen ist ja, dass es nicht bei dem Regal bleibt. Auf meinem Schreibtisch steht jetzt meine Nagellacksammlung, meine Pinnwand hat sich um die Hälfte reduziert und eine meiner Wände ist komplett kahl. Mal schauen wann ich den Vorsatz erfülle Bilderrahmen zu kaufen und dort Fotos aufzuhängen. Als ich heute in der Stadt war hatte ich den USB-Stick mit den Fotos jedenfalls daheim vergessen.

 

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Taylor Swift feat. Ed Sheeran – „Everything Has Changed“

Oh yes, sometimes everything can change.

Kennt ihr diese Songs, die ihr im Kopf habt und quasi 24 Stunden hören könntet, aber das nicht wollt, weil ihr sie nicht überhören wollt? (Ich tue es dennoch trotzdem.)
Ich habe momentan mal wieder eine Taylor Swift-Phase, denn ja, ich mag ihre Musik. Ihre Stimme ist vielleicht nicht unbedingt mein Fall, aber ich liebe ihre Art und Weise zu schreiben. Und dieses ganze Gerede darüber, dass sie ja nur über ihre ihre Beziehungen schreiben würde ist mir so egal. Soll sie das doch machen, mein Gott. Ich schreibe auch über das was mich gerade beschäftigt.

Nur, dass ich eben aktuell keine Beziehung habe.

Nun, damit wünsche ich euch einen guten Start in den Tag.

Liebe Grüße

Nessie

Ach ja, die Live-Version ist übrigens auch sehr, sehr schön.

Epilepy aber happy!

Hallöchen!

Ich habe es in einigen Posts ja bereits erwähnt, dass ich unter Anfällen leide. Heute möchte ich euch ein wenig mehr über diese „mysteriösen“ Anfälle und über mein Leben mit dieser Krankheit erzählen. Und euch Mut machen.

Ich habe lange darüber nachgedacht ob ich diesen Post schreiben soll, denn das Thema ist ein wenig, sehr viel schwieriger als wahrscheinlich alle anderen Texte dieses Blogs. Aber es ist mir ein Anliegen, also tu ich es jetzt einfach. Sehr guter Zeitpunkt so etwas während des Frühstücks zu schreiben. :D

In meinem dritten Lebensjahr wurde bei mir die Diagnose gestellt: Epilepsie. Meine Eltern dachten zuerst ich würde unter Ticks leiden, doch mein Kinderarzt vermutete von Anfang an etwas anderes und überwies mich in die Uniklinik. In der Neurologie bekammen wir dann das Ergebnis der Untersuchungen.
Epilepsie. Ich weiß nicht genau, was dieses Wort bei Außenstehenden auslöst, da ich seit inzwischen 18 Jahren damit lebe, aber bei meinen Eltern löste es erstmal einen Schock aus. Verständlich, denke ich.
Meine Form der Epilepsie sind (Besser gesagt: Waren zunächst nur) „Absencen“. Absencen sind kurze Aussetzter. Am besten kann man sich diese Anfälle so vorstellen wie einen Cut in einem Film. Ich rede beispielsweise mit jemanden, – zack! – habe einen Anfall und bin nach einigen Sekunden wieder da. Es ist wie ein Filmschnitt. Logischerweise fehlt mir dann auch ein Stück des Gesprächs. Wegen solcher Anfälle darf ich natürlich auch kein Auto fahren, nicht alleine schwimmen gehen, kein Fahrrad fahren etc, denn diese Anfälle treten natürlich nicht nur während eines Gesprächs auf sondern ständig, den ganzen Tag über, völlig wahllos verteilt. Es gibt Tage mit mehr Anfällen und Tage mit wenigern. Ich kann meine Anfälle nicht vorhersehen, ich habe keine Voranhung vor einem dieser Anfälle. Es gibt Epileptiker mit solcher einer „Vorahnung“, einer Aura. Ich habe diese nicht.
Absencen sind eine Form der Epilepsie, die oft als „kindliche Epilepsie“ bezeichnet wird. Das heißt, dass sie mit Eintreten der Pupertät abklingt. Nun, Ausnahmen bestätigen die Regel. So auch bei mir. Ich habe alle verfügbaren Medikamente durch, Medikamente kombiniert, sämtliche, alle Therapien ausprobiert bis hin zum Tragen eines VNS, eines Vagus-Nerv-Stimulators. Ein Vagus-Nerv-Stimulator ist ein Schrittmacher, der mit dem Vagus-Nerv verbunden ist und diesen mit kleinen Stromimpulsen regelmäßig stimuliert. Diesen Schrittmacher trage ich auch immer noch (Nur leider ist die Batterie seit kurzem leer.). Momentan nehme ich drei Medikamente viermal am Tag. Zusammengerechnet mit meinem Notfallmedikament sind es vier Medikamente.
Vor einigen Jahren geschah dann der Supergau. Ich erlitt meinen ersten Grand Mal Anfall. Darauf folgten weitere. Bis heute.
Grand Mal Anfälle sind wohl die Form der Epilepsie, die die meisten kennen und an die denke ich die meisten Menschen denken wenn sie das Wort Epilepsie hören. Der Kranke krampft, zuckt, fällt zu Boden und ist bewusstlos.
Für mich, als Betroffenen, ist so ein Anfall unfassbar anstrengend und dennoch sind sie inzwischen so „normal“ für mich geworden, dass wir oft nicht einmal mehr Notärzte rufen, wenn ich einen haben oder die Sanitäter mich nicht mit ins Krankenhaus nehmen, da dort niemand etwas ausrichten kann. Was auch? Es gibt nichts, dass mir hilft.
Momentan wache ich jeden zweiten Morgen mit Absence-Staten auf, das heißt vielen kleinen Absencen hintereinander, die sich nur durch schwere Notfall-Medikamente, Benzodiazipine, wie etwa Diazepam unterbrechen lassen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass das Ganze auf einen Grand Mal hinausläuft.

Das ist meine Krankheitsgeschichte. Kurz zusammengefasst.

Aber darum soll es nicht gehen. Epilepsie ist eine Scheiß-Krankheit, natürlich und mir ist bewusst, dass es Epileptiker gibt, die es vielleicht noch schlimmer getroffen hat, aber dennoch möchte ich allen, die sich angesprochen fühlen Mut machen:

Man kann auch als Epileptiker ein Leben führen. Ein normales Leben. Ein glückliches Leben.

Trotz meiner unzähligen Anfälle jeden Tag war ich auf dem Gymnasium, reite drei Pferde, habe einen Job im Einzelhandel (Ich hätte nie gedacht, dass es funktionieren würde, dass ich mit meinen Anfällen an der Kasse sitze und damit einen Job machen kann, der mir wirklich Spaß bringt.), Freunde… Ein Leben. Und ich mag mein Leben. Sehr sogar.

Ja, ich bin happy. Sehr. Und nein, Epileptiker sollten sich nicht verkriechen. Ich lese so oft davon. So, so oft. Und jedesmal frage ich mich: „Warum?  Warum sollten wir das tun? Wir sind krank, ja. Aber was können wir dafür? Ich hab nicht „Hier!“ geschrien und mir die Krankheit ausgesucht. Ich bin nicht anders als jeder andere auch, außer der Tatsache, dass ich unter dieser Erkrankung leide.
Mir fehlen vielleicht jeden Tag ein paar Sekunden der 24 Stunden, die uns zur Verfügung stehen. Ja und? Das mache ich wieder wett – dadurch dass ich lebe. So wie ich es will. Klar wär’s manchmal praktisch Auto fahren zu dürfen, aber jeder Gang macht schlank! :D

Ich bin immer offen mit meiner Epilepsie umgegangen, von Kindesbeinen an. Ich kenne es gar nicht anders. Und ich bin immer gut damit gefahren. Natürlich trifft man auf Menschen, die erstmal vorsichtig sind, aber wer wäre das nicht? Egal bei welcher Krankheit. Das ist absolut verständlich.

Also: Lebt. Auch mit Epilepsie. Und versteckt euch nicht.

Liebe Grüße

Nessie

Ein „Nicht-Alkohol-Trinkender-Mensch“ bestellt Wein.

Hallöchen!

Ich hasse das Wort Antialkoholiker. Ist ja schön, dass es Menschen, die gibt die keinen Alkohl trinken, aber erstmal ist nicht jeder, der keinen Alkohl trinkt gegen die Menschen, die mal ein Gläschen Sekt trinken und nicht jeder der Alkohl trinkt ist doch automatisch Alkoholiker? Und es wird ja wirklich jeder, der keinen Alkohl trinkt mit dem Wort „Antialkoholiker“ betitelt. So auch ich.
Ich darf allein‘ schon aus gesundheitlichen Gründen eigentlich keinen Alkohol trinken und ich mache es auch irgendwie einfach nicht. Das einzige was ich bisher an Alkohl getrunken hab war Hugo oder Sekt (welchen ich furchtbar fand) und nun habe ich mir doch eine Flasche Wein bestellt. Is‘ ja bald Weihachten, man sitzt zusammen und na ja… so ein Gläschen wird mich nicht gleich vom Hocker hauen.
Meine Wahl fiel auf den Wein von Michael Buchinger. Surprise, surprise! (Mein Gott, dieser Blog wird schon fast zu einem Werbeforum für ihn und seine Videos.)
Meine Mutter war erstaunlich schnell damit einverstanden, dass wir in diesem Jahr diesen Wein trinken würden (Sie trinkt auch nicht oft.) und so war erstaunlich schnell eine Flasche bestellt. Und nun sitze ich hier und warte, dass irgendwann der Posttyp kommt und mir meinen Karton vorbeibringt. Und auf Heiligabend.
Ich habe vorher noch nie auch nur einen winzigen Schluck Wein getrunken, ich habe also absolut null Ahnung von dieser Materie, von Dingen wie Abgang, trocken oder halbtrocken, Weiß – oder Rotwein. Ich bin froh, wenn ich die Flaschen ins richtige Regal gepackt bekomme, wenn wir eine Lieferung für unseren Laden bekommen. Eigentlich also eine Schande, dass mein erster Wein solch ein, ich gehe mal stark davon aus, guter Wein sein wird. Nun, vielleicht wird er mir ja so gut schmecken, dass ich alle darauffolgenden Weine furchtbar finden werde und deshalb nie wieder einen anrühre.
Mir war vor meiner Wein-Bestellung nicht einmal klar, dass die Flaschen anscheinend in so speziellen Kartons geliefert werden. Eigentlich logisch, aber ich habe vorher noch nie darüber nachgedacht. Meine erste Weinverkostung wird ein absolutes Desaster werden, fassen wir es einfach so zusammen.

Ich weiß nicht, ob es noch Flaschen dieses Weines gibt, da nur ein Fass produziert (Gott, sagt man das im Wein-Fachchargon so?) wurde und er somit limitiert ist.
Falls ja, könnt ihr ihn hier bestellen:
Michael Buchinger Rivaner

Nun, wir werden sehen und ich werde weiter berichten. Über den Michael Buchinger Rivaner.

Bis dahin einen schönen Abend euch,

Nessie

Pferderassen, Reitweisen, Turniere – Ist es denn wirklich so schwer einmal über den Tellerrand zu schauen?

Heute wollte ich mal von einem Phänomen berichten, dass mir seit einiger Zeit schon öfters aufgefallen ist. Ich weiß nicht ob das nur in unserem Stall so ist, aber nun ja..

Vor kurzem sprachen wir über das Thema Zweitpferde. Also ein zweites Pferd. Falls ich jemals genug Geld haben sollte, irgendwann in 20 oder 30 Jahren vielleicht (Wenn überhaupt), würde ich mir ebenfalls ein zweites Pferd anschaffen.
Wir redeten ganz locker darüber was die Vorteile aber auch die Nachteile eines zweiten Pferdes sind, bis dahin gar kein Problem. Dann jedoch ließ ich den Satz fallen, dass mein Zweitpferd, neben Kúfa, kein Islandpferd sein würde sondern ein spanisches Pferd, am liebsten ein Karthäuser oder ansonsten ein P.R.E..
Ich kann euch nicht erklären warum, aber ich wurde angeguckt als würde ich von einem anderen Stern kommen und nicht mehr alle Tassen im Schrank haben.
Ich weiß nicht ob das nur bei Islandpferdereitern so ist, aber nahezu bei allen (Ich wiederhole nochmal: Nicht bei allen!!!) aber diese Gruppe an Reitern und Pferdebesitzern sind so dermaßen auf „ihre“ Rasse eingeschoßen, als gäbe es keine andere auf der Welt. Immer wieder höre ich von Islandpferdereitern dass ihr Sport ja nicht ernst genommen werden würde und sie nur als Nische angesehen werden würden, aber wenn ich solche Reaktionen wie zu meiner Äußerung mit dem Spanier erlebe dann ist das meiner Meinung nach kein Wunder. Mit so einer Einstellung schließt man sich selber aus.
Anfang diesen Jahres war ich auf der HansePferd in Hamburg und ich hatte schon vorher überlegt Kúfa später, sobald sie am Hof stehen und ich mit ihr arbeiten würde, mit einem Westernsattel zu reiten. Ich habe außerdem vor sie von Anfang an gebisslos und völlig ohne Druck zu reiten. Ich finde es eigentlich fast schon traurig, dass ich diese Art und Weise „Alternativ“ nennen muss. Ich habe absolut nichts gegen Reiter, die sich dazu entschließen ihr Pferd mit Gebiss zu reiten aber ich habe entschieden das nicht zu tun. Kann man das nicht einfach hinnehmen und gleichwertig ansehen wie die „““normale“““ Reitweise? Inzwischen habe ich mich dazu entschlossen Kúfa einen baumlosen Sattel der Marke Barefoot zu kaufen, ebenfalls im Westerndesign. Mal sehen wie ich angeschaut werde sobald ich im Stall damit aufkreutze.
Ein ähnliches Spiel konnte ich übrigens auch beobachten als es um das Thema Turniere ging. Wir unterhielten uns während der olympischen Spiele darüber, dass Dressurpferde auf den Abreiteplätzen oftmals viel zu eng geritten werden und über diese, meiner Meinung nach, furchtbare Regelung, dass die Pferde 10 Minuten lang mit der LDR-Methode geritten werden dürfen. Ich bin absolut gegen diese Art und Weise Pferde zu reiten und stehe in keinster Weise hinter dieser Methode, doch ich warf ein, dass es ja auch Dressurreiter gibt, gerade Dressurreiter die nach der alten, klassischen Dresserreitweise reiten, die solche Methoden nicht anwenden und wir außerdem alle ein wenig Dressur reiten, wenn wir mit unseren Pferden auf dem Platz arbeiten. Auch als ich das erwähnte wurde ich angesehen wie ein Bus. Im Islandpferdesport würde es solche eng gerittenen Pferde ja gar nicht erst geben. Man sähe keine blauen Zungen oder gestresste Tiere.
Ganz ehrlich? Schwarze Schafe gibt es in jeder Reitsportart. Sei es Springen, Western, Dressur oder eben Gangpferdereiten. Und das ist nur eine Auswahl der verschiedenen Reitweisen, die sich inzwischen etabliert haben.
Natürlich steht jeder, der eine bestimmte Reitsportart betreibt mehr hinter dieser als einer anderen Reitweise, immerhin hat derjenige sich ja entschlossen nach dieser zu arbeiten, aber muss man den schwarzen Peter einzig und allein den anderen zuschieben? Und warum muss man überhaupt eine bestimmte Reitweise wählen? Kann man sich nicht einfach das für sich und sein Pferd Beste aus jeder Reitsportart wählen?
Ich möchte mit diesem Text auf keinen Fall sagen, dass nur Gangpferdereiter so sind, das ist nicht mein Ziel, aber ich reite nun einmal Islandpferde und kann nur beurteilen was ich dort beobachte und erlebe. Was es in anderen Ställen oder auf anderen Turnierplätzen für Unterhaltungen gibt kann ich nicht sagen.
Ich finde es auf jeden Fall furchtbar, dass man nicht über den Tellerrand schauen kann oder sogar alles und jeden schlecht redet, der etwa anstatt eines Dressursattels einen Westernsattel auf sein Pferd legt oder Dressurfiguren reitet anstatt die besten Gangarten seines Pferdes auf einer Ovalbahn zu zeigen.

So.

Sorry für diesen etwas längeren Text, aber das ist ein Thema über das ich mich schon länger aufrege und ich musste es einfach mal niederschreiben.
Mein nächster Post wird dann auch wieder etwas positiver. Versprochen. :D

Liebe Grüße

Nessie

Mamma Mia!

Hallöchen!

Oh man, mich nervt dieses „Hallöchen“ ja inzwischen schon irgendwie ein bisschen, aber ich habe mich so sehr daran gewöhnt, dass mir wenn ich schreibe nichts anderes mehr als „Opening“ einfällt. Momentan sitze ich an einem seriösen Schreiben an mögliche Sponsoren für ein größeres Projekt, ich muss wirklich aufpassen, dass ich die Damen und Herren nicht mit einem „Hallöchen“begrüße.

Ich dachte mir, dass es mal wieder nett wäre wenn ich einfach so ein wenig schreibe. Einfach so. Ohne irgendein Thema wie mein Bücherregal etwa. Ich schreibe momentan unfassbar gerne über Pferde, da ich sehr, sehr viel Spaß daran hab mit „meinen“ drei Pferden zu arbeiten. Die Drei geben mir so viel Inspiration für irgendwelche Texte oder Themen, dass ich tausende von Texte über meinen Umgang mit ihnen schreiben könnte, aber manchmal glaube ich, dass das vielleicht etwas viel wäre. Und etwas langweilig. Also für euch.

Eigentlich schreibe ich gerade, weil ich eine kurze Pause von der Arbeit an einem Grafikprojekt brauche, an dem ich sitze. Der ganze Text hier ist also einfach nur eine Ausrede.

Vorgestern habe ich mir das neuste Video von Michael Buchinger angeschaut. Oh Leute, macht es nicht. Ach, macht es doch. Aber ihr werdet mit einem unfassbaren Ohrwurm von „Mamma Mia“ zurückgelassen. Seit zwei Tagen laufe ich jetzt mit diesem Lied in den Ohren durch die Gegend und ich habe es auf den Weg in den Stall quasi in Dauerschleife gehört. Ich bin mit Abba aufgewachsen und kenne jeden der bekannteren Songs. Wir hatten („Wir“ ist aktuell falsch, inzwischen steht das Album bei in meinem Zimmer.) damals ein blaues Album von Abba mit dem Namen „Abba Gold“. Da waren die größten Hits von Abba drauf und das musste ich hören. Oft. Sehr oft. Mein Lieblingssong war damals „Super Trouper“. Inzwischen ist mir das relativ egal, es gibt viele Lieder, die ich immer noch mag und ich stehe da auch voll zu. Es gibt ja so Leute, die damals irgendwelche Musik gehört haben und sich inzwischen dafür schämen, aber warum nicht dazu stehen? Ich war damals noch sehr klein und hatte nicht wirklich Einfluss darauf welcher Musik man mich aussetzte. Tja, und bei mir war es eben Abba. Und die Kelly Family. Und einige andere Musiker, über die ich sicher nochmal schreiben werde.
Und wenn ich ganz ehrlich bin mag ich einige Songs von Abba tatsächlich immer noch. Wie ich ja bereits oft genug geschrieben hab, ich höre alles an. Auch Abba. Auch „Mamma Mia“.
Ich weiß nicht wirklich warum ich euch ausgerechnet das jetzt erzähle (Zumahl ihr jetzt wisst, dass mein musiklaischer Background unter anderem die Kelly Family ist, was möglicherweise auch die Entwicklung meiner Frisur erklärt…), ist auch im Grunde genommen egal.
Aber ich habe Michael Buchinger und seine großartigen Videos erwähnt. Genau das, was er in diesem Video tut, hätte ich sein können. Oh ja. Also schaut euch dieses Video an. Wirklich. Es lohnt sich. Genauso wie eigentlich alle anderen Videos von Michael Buchinger auch.

Hier mal das Video:

Also: Viel Spaß mit „Mamma Mia“ als Ohrwurm. :D

So, ich muss jetzt noch ein wenig an dem Grafikkonzept arbeiten. Schriften suchen. Oder auch: Die nervigste Aufgabe von allen dieses ganzen Konzeptes.
Aber dennoch:

Einen schönen Abend euch!

Nessie

Mein Bücherregal. Heute: „Natural Horse – Über den achtsamen Umgang mit Pferden“ oder auch: Mein Lieblings-Bookazin

Hallöchen!

Heute geht es mal nicht um ein klassisches Buch sondern um ein Bookazin. Bis vor kurzem wusste ich nicht mal, dass es diesen Begriff gibt, aber man lernt ja bekanntlich nie aus.

Und schon bald bin ich in meinem Supermarkt auf dieses Bookazin gestoßen: „Natural Horse – Über den achtsamen Umgang mit Pferden.“

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Überzeugt einmal einen Blick in dieses Bookazin zu werfen hat mich die dritte Ausgabe diesen Jahres. Bisher hatte mich immer der relativ hohe Preis abgeschreckt doch inzwischen weiß ich, dass sich die 8.90 € definitiv lohnen. Zu einem weil es nur alle drei Monate erscheint und zum anderen weil die Themen einfach unfassbar interessant sind. Das Heft ist qualitativ sehr hochwertig gemacht und wirklich mehr ein Buch als ein Magazin.
Es geht um Themen, die es so in „normalen“ Pferdemagazinen nicht gibt. Es geht um das Wesen Pferd, seine natürlichen Bedürfnisse und wie man diesen am besten gerecht wird. In dem Magazin werden alle Autoren der Beiträge einzelnd vorgestellt und immer wieder weiterführende Bücher vorgestellt.
Es ist ein rundum gelungenes Heft, dass ich jedem ans Herz legen kann, der sich für den, meiner Meinung nach, richtigen Umgang mit Pferden interessiert und sich gerne inspirieren lassen möchte.

So, das war dann auch schon die nächste kleine Rezension von mir.

Liebe Grüße

Nessie